Aktuelle Publikationen

Youth unemployment and Job insecurity in Spain

Problems and Policy Options

Spain has staggering rates of youth unemployment. The Spanish labor market is so dysfunctional for young people that it is tempting to emulate wholesale the successful experiences of other countries, particularly Germany, where unemployment rates – both for the general population and for youth – have been going down for several years.

Maria Ramos und Carlos Victoria: Youth unemployment and Job insecurity in Spain. Problems and Policy Options, DGAPanalyse Nr. 9, 2016.

Weitere Publikationen des Deutsch-Französischen Zukunftsdialogs finden Sie hier.

 

Präsentation der Ergebnisse des Foresight-Workshops im Auswärtigen Amt

Natalie Hallensleben, Teilnehmerin des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs 2016, stellte beim Gesprächskreis Frankreich der DGAP am 24.11.2016 im Auswärtigen Amt zum Thema „Ausbildung und Arbeitsmarkt: Welche Strategie gegen Jugendarbeitslosigkeit verfolgen Deutschland und Frankreich?“ die Ergebnisse des Foresight-Workshops vor, die im Laufe der drei Seminare des Zukunftsdialogs erarbeitet wurden. Im Fokus standen dabei Handlungsempfehlungen für die Politik, wie das Unternehmertum zu stärken und Investitionen in Zukunftsindustrien zu tätigen, vor allem im Bereich erneuerbarer Energien oder Robotertechnik.

In Bezug auf die Themen Ausbildung und Arbeitsmarkt formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftsdialogs Forderungen nach adäquater Ausbildung und guter Bildung und eine Ausweitung der grenzüberschreitenden Bildung in Form von Austauschprogrammen auch auf nicht-akademische Kreise.

Die Vorstellung der Ergebnisse bereicherte die Debatte der praxisorientierten Referenten aus Politik und Wirtschaft um eine europäische und zukunftsorientierte Perspektive.

Im Fokus der Diskussion standen Erfolge, aber auch Hemmnisse in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich berufliche Bildung zwischen Deutschland und Frankreich. Hervorgehoben wurde immer wieder das geringer werdende Interesse für den jeweiligen Nachbarn, das sich in sinkenden Zahlen des Spracherwerbs ausdrückt sowie Probleme beim Zugang zu Informationen und fehlender Austausch im Bereich berufliche Bildung auf deutscher und französischer Seite. Die Erfolge in der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu beruflicher Bildung werden vor allem von regionalen Akteuren getragen.

Der vollständige Bericht mit den Policy-Empfehlungen des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs
2016 wird in Kürze hier erscheinen.

Seminar in Madrid und Alcalá de Henares

Gleiche Zukunftschancen für Europas Jugendliche im Jahr 2026 – wie kommen wir dorthin? Über diese Frage diskutierten die Teilnehmer des aktuellen Jahrgangs des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs mit zehn Gästen aus dem diesjährigen Partnerland Spanien.

Im Mittelpunkt des Abschlussseminars des Jahres 2016 stand die Ausarbeitung von Politikempfehlungen im Rahmen des Foresight-Workshops „Jugendarbeitslosigkeit in Europa“. Doch auch mit anderen Themen setzten sich die Teilnehmer und Experten aus Wissenschaft und Politik auseinander: Wie sehr stehen neue Bewegungen und Parteien in Deutschland, Frankreich und Spanien für eine „neue Form der Politik“? Welchen Ausweg gibt es aus der Krise der Regierungsbildung in Spanien? Wie sehr hat die Wirtschaftskrise das Land geprägt?

Während in Madrid ein Besuch in der französischen Botschaft und des spanischen Think Tanks Real Instituto Elcano auf dem Programm standen, bildete die historische Universitätsstadt Alcalá de Henares den Rahmen für weitere Diskussionen.

Seminarprogramm (Englisch)

Was wäre, wenn...? Der Deutsch-Französische Zukunftsdialog entwirft ein Bild der EU im Jahr 2025 - mit dem Vereinigten Königreich als Mitglied

Der thematische Schwerpunkt des letzten Seminars in Bradford, mit Unterstützung von zehn britischen Teilnehmern, war die Zukunft der EU angesichts eines möglichen „Brexit“, eines Austritts Großbritanniens aus der EU. Anhand der Foresight-Methode entwickelten die Teilnehmer eine Vision, wie die EU 2025 aussehen könnte.

Nach intensiver Debatte entschieden sich die Seminarteilnehmer für die Vision einer EU im Jahre 2025, in der das Vereinigte Königreich auch nach dem Brexit-Referendum Mitglied ist. Durch den Ansatz des Visioning näherten sich die Teilnehmer der Frage, wie die Union 2025 aussehen könnte, und legten folgende Kernthemen zur Bearbeitung fest: Demokratie, Mitgliedschaft, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Finanzen und Wirtschaft, Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nachhaltigkeit und Mobilität. Die für jedes Kernthema festgelegten Ziele fanden Ausdruck in Zeitungsschlagzeilen, wie „EU-Bürger dürfen in der gesamten Union wählen – unabhängig vom Wohnsitz“. Mithilfe des sogenannten Road-Mapping wurden anschließend Schritte festgelegt, um das gesetzte Ziel im Jahr 2025 zu erreichen.

Der Bericht ist Ergebnis eines Workshops im Rahmen des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs, einem Programm für junge Nachwuchskräfte aus Deutschland und Frankreich, organisiert durch die DGAP, das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) und in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

Eine detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise und alle Ergebnisse sind hier auf Englisch und hier auf Deutsch nachzulesen.

Wahlabend mit dem Deutsch-französischen Zukunftsdialog

Frankreich hat gewählt: Trotz enormen Erfolgs im ersten Wahlgang der Regionalwahlen konnte der Front National keine Region gewinnen.

Doch was bedeutet dieses Ergebnis für die deutsch-französischen Beziehungen und die europäische Integration? Wie wird sich die politische Kultur Frankreichs ändern in einem System mit nun drei führenden Parteien? Und welche Rolle kommt den etablierten Parteien beim Umgang mit Rechtspopulisten zu?

Gemeinsam mit Sabine Ruß-Sattar, Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft in Kassel und Associate Fellow in der DGAP, diskutierten Alumni des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs aktuelle Fragen zur französischen Regionalwahl und verfolgten live die Übertragung der Ergebnisse. Sébastien Vannier, Journalist und Alumnus des Zukunftsdialogs moderierte die Veranstaltung.