Drittes Seminar des Deutsch-Französischen Zukunftsdialoges in Warschau

Welche zukünftigen Risiken bestehen in der Außenpolitik der Europäischen Union? Der Jahrgang 2017 des Deutsch-Französischen Zukunftsdialoges traf sich gemeinsam mit zehn polnischen Teilnehmern in Warschau, um dieser Frage im Rahmen eines trilateralen Foresight-Workshops nachzugehen. Ein Überblick der aktuellen polnischen Politik durch einen Experten von Polytika Insight eröffnete das Seminar.

Was sind die möglichen Szenarien und mit welchen praktischen Implikationen wären sie verbunden? Die französischen, deutschen und polnischen Teilnehmer erarbeiteten in Kleingruppen Risikoanalysen, die Ende des Jahres veröffentlicht werden. Die Ergebnisse wurden Experten und Entscheidungsträgern vor der letzten Überarbeitungsphase vorgestellt.

In der französischen Botschaft wurde die Diskussion über die Zukunft der Europäischen Union fortgesetzt. Gemeinsam mit dem französischen Botschafter Pierre Lévy diskutierten die Teilnehmenden über die Bedeutung von Dialog und Austausch sowie zukünftige Herausforderungen. Eine Diskussion im World Café-Format ermöglichte eine Debatte über europäische Außen-und Sicherheitsfragen mit Experten des Multinationalen Corps Nordost der NATO, des PISM und des IFRI.

Ein Kulturprogramm mit einer geführten Tour der Gründerin des Vereins „Stacja Muranow“ durch das frühere Warschauer Ghetto und ein Besuch des weltbekannten Kultur-und Wissenschaftspalastes rundeten das letzte Seminar dieses Jahres ab.

Auftaktseminar des elften Jahrgangs des Deutsch-französischen Zukunftsdialoges in Nantes

Fünf Tage nach dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich traf sich der Jahrgang 2017 des Deutsch-französischen Zukunftsdialoges am Ufer der Loire zu einem ersten Seminar. Thematisch ging es dabei um die Wahlen im Jahr 2017 und die europäische Außenpolitik.

Zuerst beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Frage: Wahljahr 2017 – Welcher Einfluss kommt von außen? Gemeinsam mit Experten aus den Arbeitsfeldern Medien, Forschung und Politik diskutieren sie hierzu im Format eines „World Cafés“. Die Diskussionen drehten sich um den Einfluss von Fake News, Cyberattacken und der sozialen Medien auf die Wahlen. Ein weiteres Panel aus Forschern und Journalisten aus Frankreich, Deutschland und Polen ebnete den Weg zu einer lebhaften Debatte über die französische, deutsche und europäische Außenpolitik nach den Wahlen.

Der zweite Teil des Seminars war dem „Foresight Workshop“ gewidmet, der in den kommenden beiden Seminaren fortgeführt werden wird. In diesem Jahr arbeiten die Teilnehmer an einer Risikoanalyse zur  europäischen Außenpolitik.

Abgerundet wurde das Wochenende durch das Kulturprogramm: eine Weinprobe, eine sonnige Stadtführung durch die Altstadt von Nantes und eine Schiffspassage der Loire bis in Fischerdorf Trentemoult ermöglichten einen weiteren Austausch.

Seminarprogramm