Auftaktseminar des sechsten Jahrgangs des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs

Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich und Bundestagswahlen in Deutschland, das deutsche und französische Wirtschaftsmodell angesichts der Schuldenkrise, Deutschland und Frankreich als Konkurrenten oder Partner in der Energiepolitik – die Themen des „Deutsch-französischen Zukunftsdialogs 2012“ behandeln eine Vielfalt unterschiedlicher Aspekte der deutsch-französischen Beziehungen sowie der Europapolitik Deutschlands und Frankreichs. Zum Auftaktseminar des sechsten Jahrgangs des Projekts kamen vom 12. bis 14. April 2012 Berufseinsteiger und Doktoranden aus Deutschland und Frankreich in Stuttgart zusammen. Neben einer Vorstellung der Robert Bosch Stiftung durch Dr. Peter Theiner, Bereichsdirektor und Irene Weinz, Projektleiterin des Bereichs Völkerverständigung Westeuropa, Amerika, Türkei, Japan, Indien, der Stiftung besuchten die Teilnehmer das Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar und diskutierten im Deutschen Literaturarchiv über „Schiller und Frankreich“.

Der Deutsch-französische Zukunftsdialog, der gemeinsam von der DGAP, dem Institut français des relations internationales und der Robert Bosch Stiftung organisiert wird, führt jährlich 20 Nachwuchskräfte aus Deutschland und Frankreich zusammen, die im Austausch mit Experten neue Lösungsansätze deutscher, französischer und europäischer Politik diskutieren. Im Jahr 2012 schlägt das Projekt erstmals eine Brücke nach Nordafrika und ermöglicht im Rahmen eines Seminars in Marokko den Austausch zwischen deutschen, französischen und marokkanischen Projektteilnehmern zu trilateralen Themen. Das Projekt fordert desweiteren den Austausch mit Berufseinsteigern und Doktoranden aus dem Mittelmeerraum, um die Errungenschaften der deutsch-französischen Freundschaft für andere Partner und im Kontext neuer Themenfelder fruchtbar zu machen.

Seminarprogramm

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