Auftaktseminar des siebten Jahrgangs des Deutsch-Französischen Zukunftsdialoges

Festung Europa oder Raum der Freiheit? Die aktuellen Herausforderungen im Schengen-Raum war eins der Themen, die beim „Deutsch-französischen Zukunftsdialog 2013“ lebhaft diskutiert wurden. Zur Debatte standen auch die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland, Frankreich und Europa, der Umgang mit dem Islam und die und die transatlantische Zusammenarbeit in der Sicherheitspolitik. Beim Auftaktseminar des siebten Jahrgangs trafen sich Berufseinsteiger und Doktoranden aus Frankreich und Deutschland zum gemeinsamen Austausch in München. Französische und deutsche Experten aus Wissenschaft und Praxis führten in die Themen ein und stellten sich den Fragen und Kommentaren der Teilnehmer des Zukunftsdialogs. Neben den Podiumsdiskussionen hatte die Gruppe auch die Gelegenheit, eine Münchner Traditionsbrauerei zu besichtigen und die Spuren des Nationalsozialismus und Widerstands München auf einer Stadtführung nachzuvollziehen.

Der Deutsch-französische Zukunftsdialog, der gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), dem Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) und der Robert Bosch Stiftung organisiert wird, führt jährlich 20 Nachwuchskräfte aus Deutschland und Frankreich zusammen. Nach der erfolgreichen Öffnung des Zukunftsdialogs zum Mittelmeerraum in 2012, findet auch dieses Jahr ein Austausch zwischen deutschen, französischen und marokkanischen Teilnehmern in Marokko statt. Die Errungenschaften der deutsch-französischen Freundschaft werden so fruchtbar für andere Partner gemacht und der Austausch mit Berufseinsteigern und Doktoranden aus dem Mittelmeerraum wird ermöglicht.

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