Drittes Seminar des Jahrgangs 2015: zu Gast im Vereinigten Königreich

Das dritte Seminar des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs 2015 stand ganz im Zeichen seines diesjährigen Gastlandes, dem Vereinigten Königreich. Wie hat sich die Politik Großbritanniens seit den Wahlen im Mai 2015 entwickelt? Welche Auswirkungen hat der wachsende Zuspruch für populistische und euroskeptische Parteien in Deutschland, Frankreich und Großbritannien? Wie wird die derzeitige Flüchtlingskrise in den drei Ländern beurteilt und welche europäische Lösung gibt es?

Auch die hochaktuelle Frage des britischen Referendums über den Verbleib in der EU wurde diskutiert: Während eines Workshops setzten sich die deutschen, französischen und britischen Teilnehmer mit der Frage auseinander, wie eine EU im Jahr 2025 aussehen müsste, in der das Vereinigte Königreich weiterhin Mitglied ist. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit dem britischen MdEP Richard Corbett auszutauschen. Neben den Diskussionen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis konnten die Teilnehmer Bradfords industrielles Erbe entdecken und mehr über das multikulturelle Leben in der nordenglischen Stadt erfahren.

Das Projekt Deutsch-französischer Zukunftsdialog, das gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), dem Institut français des relations internationales (Ifri) und der Robert Bosch Stiftung organisiert wird, führt jährlich 20 Nachwuchskräfte aus Deutschland und Frankreich zusammen, die im Austausch mit Experten neue Lösungsansätze deutscher, französischer und europäischer Politik diskutieren.

Zugleich müssen Deutschland und Frankreich aktiv den Austausch mit ihren europäischen Nachbarn suchen, um gemeinsam neue Lösungswege für die aktuellen europäischen Herausforderungen zu diskutieren und aufzuzeigen. Im Jahr 2015 war der Zukunftsdialog daher in Großbritannien zu Gast.

Seminarprogramm

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